Georgien - Naturjuwelen im Kaukasus
Kleingruppenreise mit Schwerpunkt Tierbeobachtung
Erlebe Georgien wie kaum ein anderer – auf einer außergewöhnlichen Gruppenreise mit Rainer Stoll.
Vom lebendigen Tiflis geht es hoch hinauf in den Großen Kaukasus, wo die Gergeti-Kirche und das Sabertse-Plateau mit Blick auf den gewaltigen Gergeti-Gletscher beeindrucken. Ihr wandert durch spektakuläre Berglandschaften, entdeckt geheime Täler und genießt traditionelle georgische Gastfreundschaft in kleinen Gästehäusern und Bergunterkünften.
Weiter führt die Reise durch die wilden Wälder des Borjomi-Nationalparks, über Pässe, zu Seen und in abgeschiedene Schutzgebiete. Ihr erkundet das mystische Höhlenkloster Vardzia, beobachtet Naturphänomene im Vashlovani-Nationalpark und erlebt die Vielfalt Georgiens von alpinen Höhen bis zu fast wüstenartigen Landschaften.
Zum Abschluss wartet Tiflis mit seiner bewegten Geschichte, engen Gassen und kulinarischen Highlights.
Eine Reise voller Natur, Kultur und echter Entdeckungsmomente – ideal für alle, die Georgien und seine Natur intensiv und abseits der üblichen Wege erleben möchten.
Unsere Leistungen
- Deutschsprechende Reiseleitung von Tag 1 bis Tag 13
- 12 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Privatbad in teilweise einfachen und landestypischen Unterkünften.
- Mahlzeiten gemäß Detailprogramm
- Die Hotels/Unterkünfte können abweichen – bei Interesse fragen Sie uns gerne nach den aktuell blockierten Unterkünften Ihrer Reise
- Transfers im klimatisierten Privatbus
- Ausflüge gemäß Detailprogramm
- Ausführliche Reiseunterlagen und Mitnahmeempfehlungen
- Betreuung durch unsere Agentur vor Ort
Nicht enthaltene Leistungen
- Internationaler Flug
- Zusatzleistungen Flüge: Rail & Fly Ticket, Sitzplatz, Spezialverpflegung, etc.
- Flughafentransfer (je nach Ankunft/Abflug)
- Teilweise Verpflegung
- Trinkgelder
- Optionale Ausflüge und Eintritte
- Reiseversicherung
Weitere Hinweise
Die Georgien-Rundreise "Naturjuwelen im Kaukasus" ist eine Klein-Gruppenreise. Die Gruppengröße beträgt 6-10 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 20 Tage vor Reiseantritt von travel-to-nature abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer, die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
Diese Reise ist etwas sehr Besonders, der georgische Reiseleiter, Alex Rukhaia, ist einer der versiertesten Naturreiseleiter im Kaukasus. Da er aber nur englisch spricht, wird die Reise zusätzlich von Rainer Stoll als Übersetzer und Reisbegleiter geleitet. Im Reisepreis ist Vollpension enthalten, ebenso wie alle Transfers und alle Eintritttsgelder, Nationalparkgebühren und ein tolles Abschiedsessen. Sie bekommen von uns eine ausführliche Artenliste, nach der Reise einen ausführlichen Reisebericht und auf Wunsch buchen wir auch Ihre Flüge.
Reiseverlauf
Ankunft in Tiflis
Nach der Ankunft werden Sie von Ihrem lokalen Reiseleiter Alex Rukhaia und dem deutschsprachigen Begleiter/Übersetzer Rainer Stoll empfangen. Die Fahrt geht direkt in den äußersten Osten des Landes, nach Dedoplistskaro in der Weinregion Kachetien.
Nach dem Check-in im gemütlichen Hotel, Tee und einer kleinen Pause treffen Sie sich zum Mittagessen. Am Nachmittag besuchen Sie die Adlerschlucht, eine malerische Kalksteinschlucht, die als Naturdenkmal und Enklave des Vaslovani-Nationalparks geschützt ist. Dort erwarten Sie botanische Besonderheiten, Reptilien wie die Kaukasische Agame, und markante Vögel wie der Gänsegeier und Schmutzgeier. Rechtzeitig zum Abendessen kehren Sie ins Hotel zurück.
Fahrtzeit ca. 2-3 Stunden, ca. 120 km
Heute erkunden wir den Nationalpark Vaslovani. Unser Ziel ist die Pantishara-Schlucht. Die Schlucht ist ein prähistorisches, ausgetrocknetes Flussbett, das sich zu einem tiefen Canyon mit steil aufragenden Kalkstein-, Sand- und Lehmhügeln geformt hat. Dies ist eine der malerischsten Ecken des Parks. Die Tierwelt Vaslovanis ist faszinierend. Der Park ist ein Paradies für Vögel und Herpetologen. Hier findet man die Kaukasische Stumpfnasenotter, die Königin der Schlangen des Kaukasus.
Eine 40 Kilometer lange Schotterstraße führt vom Zielort durch mittelalterliche Schlachtfelder, die heute von weitläufigen Agrarflächen durchzogen sind. Dank des großen Nagetierbestands sind hier oft verschiedene Greifvögel anzutreffen, darunter Steppenadler und Kaiseradler.
Am Ende der Pantishara-Schlucht öffnet sich die endlose Steppenebene von Samukhi, das Reich der Kropfgazellen. Hier verweilen wir bis spät in die Nacht und übernachten möglicherweise sogar in bereitgestellten Zelten oder einfachen Rangerhütten, um die nächtlichen Aktivitäten und ein Barbecue-Abendessen zu genießen. (Fünfzehen-Springmäuse, mit etwas Glück auch ein seltenes Kaukasisches Stachelschwein und Europäische Schakale)
Fahrtzeit ca. 3 Stunden, ca. 120 km
Obwohl wir die letzte Nacht im Park verbracht haben oder erst sehr spät in unser Hotel zurückgekehrt sind, ändert sich nichts an unseren heutigen Plänen für einen Kultur- und Weinausflug in die berühmte "Stadt der Liebe", nach Sighnaghi.Selbstverständlich haben wir auch hier unsere Ferngläser dabei und machen interessante Beobachtungen. In erster Linie genießen wir aber heute die kachetische Küche und ihre Weine.
Fahrtzeit ca. 2 Stunden, ca. 60 km
Heute besuchen wir das David-Garetscha Kloster, ein Meisterwerk georgischer Kultur inmitten eines weitläufigen Klosterkomplexes. Die umliegende Steppen- und Hügellandschaft ist ein Paradies für Vogelbeobachter: Arten wie die Blauracke, der Rosenstar oder die Blaumerle sind hier heimisch. Botanisch Interessierte können zudem die endemische Salvia garedji Troitzk entdecken.
Am späten Nachmittag fahren wir zurück nach Tiflis (ca. 110 km). Den Tag lassen wir mit einem zweistündigen Stadtspaziergang durch das historische Zentrum und einem gemeinsamen Abendessen in einem georgischen Restaurant ausklingen.
Fahrtzeit ca. 4 Stunden, ca. 200 km
Heute erkunden wir das Javakheti-Vulkanhochland, einen Biodiversitäts-Hotspot im „Kleinen Kaukasus“. Nach zwei Stunden Fahrt von Tiflis erreichen wir den Paravani-See am Fuße des Vulkans Abuli. Die Region besticht durch seltene Vögel wie Pelikane und den endemischen Transkaukasischen Kranich sowie eine reiche Insektenwelt mit besonderen Libellen und Faltern.
Am Abend fahren wir via Ninotsminda zum Kartsakhi-See nahe der türkischen Grenze. Dort suchen wir nach dem scheuen Europäischen Tigeriltis, bevor wir unsere gemütliche Pension beziehen. Je nach Dauer der Safari genießen wir dort ein Barbecue mit hausgemachtem Wein.
Fahrtzeit ca. 3 Stunden, ca. 90 km
Heute erwartet uns eine der längsten Fahrten der Reise, von Vardzia nach Batumi. Die fast sechsstündige Fahrt führt uns höchstwahrscheinlich durch das Kura-Tal, über den malerischen Gebirgspass und die kurvenreiche Straße von Goderdzi. Selbstverständlich mit Stopps zum Beobachten,
Nach dem Frühstück und dem Check-out im Hotel unternehmen wir jedoch zunächst einen kurzen Spaziergang zum UNESCO-Welterbe gehörenden Höhlenkloster Vardzia. Die Höhlen sind in die Tuffsteinwand des Berges Erusheti gehauen. Die im Mittelalter von Menschenhand erbaute Stadt wird bis heute bewundert.
Im Hotel erwartet uns heute eine ganz besondere georgische Spezialität - lassen wir uns überraschen.
Fahrtzeit ca. 6 Stunden, ca. 500 km
In den nächsten zwei Tagen erleben wir den spektakulären Greifvogelzug bei Batumi. Von den Stationen in Sakhalvasho und Chaisubani beobachten wir tausende Wespenbussarde, Kurzfangsperber sowie seltene Steppenweihen, begleitet von farbenprächtigen Bienenfressern und Blauracken.
Ein Tag gehört dem Mtirala-Nationalpark, dessen regenreiches Klima an tropische Nebelwälder erinnert. Botanische Highlights sind der seltene Ungern-Rhododendron und die Gattung Epigaea. An Gebirgsbächen suchen wir nach endemischen Amphibien wie dem Kaukasischen Salamander und dem Schlammtaucher. Auch Reptilienfreunde kommen bei der Kaukasusotter oder der Artviner Felseidechse auf ihre Kosten.
Fahrtzeit ca. 4 Stunden, ca. 90 km
Was wir am ersten Tag NICHT gemacht haben, holen wir am zweiten Tag nach.Wer möchte, kann einen Ruhetag einlegen.
Heute fahren wir nach Mestia, einer kleinen historischen Stadt und Hauptstadt der Region Swanetien im Großen Kaukasus . Die Strecke ist nur ca. 260 Kilometer, aber mit einigen längeren Zwischenstopps, u.a. für ein traditionelles Mittagessen in Mengretien und einen Besuch des Basars in Sugdidi, werden wir den ganzen Tag brauchen und erst gegen Abend in Mestia ankommen.
Ein längerer Stopp am Sandstrand nahe des Nationalparks Kolcheti bietet Zeit für die Beobachtung von Seeschwalben, Limikolen und weiteren Zugvögeln der Westpaläarktis. Danach geht es ins abgelegene Swanetien, eine der spektakulärsten Bergregionen Georgiens.
Hier trifft exzellente Vogelbeobachtung auf die authentische Kultur der Swanen. Besonders beeindruckend ist die Architektur der Dörfer mit ihren ikonischen Wehrtürmen, die einst dem Schutz der Clans dienten und heute das Bild dieser Gebirgsregion prägen.
Die Region Swanetien wurde 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Ein ereignisreicher Tag endet in unserem Hotel
Fahrtzeit ca. 5 Stunden, ca. 140 km
Morgens besuchen wir das Bergdorf Ushguli und genießen zum Mittagessen traditionelles Kubdari. Danach fahren wir mit erfahrenen Offroad-Fahrern zum Fuße des Tetnuldi. Auf fast 3.000 Metern schlagen wir unser Lager auf. Nach einem Barbecue am Lagerfeuer verbringen wir die Nacht in Zelten, umgeben von der Stille und beeindruckenden Kulisse des Hochgebirges.
Fahrtzeit ca. 3 Stunden, ca. 100 km
Heute Morgen erkunden wir die Umgebung des Tetnulti und unseren Zeltplatz, um das endemische Kaukasusbirkhuhn und Kaukasus-Königshuhn zu beobachten. Neben diesen imposanten Vögeln können wir mit Glück auch besondere Alpensingvögel sehen, wie zum Beispiel Rosenfinken, Alpenbraunellen, Berghänfling, Mauerläufer, Rotstirngirlitz und einige andere Arten. Außerdem gibt es meist einen sehr schönen Greifvogelzug. Unterhalb der Baumgrenze werden wir Türkenkleiber entdecken. Swanetien gilt als nördliche Verbreitungsgrenze dieser Vögel.
Am Nachmittag packen wir unsere Sachen und fahren zurück nach Mestia – Am Abend erkunden wir den Ort und lassen diesen fantastischen Tag mit einem herzhaften Abendessen ausklingen.
Fahrtzeit ca. xx Stunden, ca. xx km
Leider ist dies unser letzter Tag in Georgien, und es ist bezeichnend, dass wir heute die längste Etappe unserer Reise zurück in die Hauptstadt Tiflis antreten müssen. Unterwegs gibt es jedoch einige sehr interessante Orte zu besichtigen, ganz zu schweigen von den vielen kurzen Zwischenstopps.
Die Höhlenstadt Uplistsikhe in der Nähe von Gori wird uns ein weiteres großartiges Erlebnis dieses außergewöhnlichen Landes bescheren, und wenn wir genügend Zeit haben, besuchen wir vielleicht sogar die Swetizchoweli-Kathedrale im Zentrum der historischen Stadt Mzcheta.
Fahrtzeit ca. 9 Stunden, ca. 500 km
Heute geht es zurück in die Heimat. Wer möchte, kann die Reise in Tiflis oder anderswo verlängern. Auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal.
Fahrtzeit ca. 1 Stunde, ca.50 km