Indien - Fotosafari Leoparden und Tiger
Unterwegs in Rajaji und Panna
Zwei der faszinierendsten Wildtierregionen Indiens, ein erfahrener Guide und der klare Fokus auf intensive Tierbeobachtungen abseits des Massentourismus – das erwartet uns auf dieser Natur- und Fotoreise mit Paul Stoll. Im Rajaji Nationalpark erleben wir Leoparden, die hier deutlich unscheuer sind als anderswo und sich so nah und entspannt zeigen wie kaum anderswo in Indien. Anschließend führt uns die Reise nach Panna – ein Tigergebiet von dramatischer Schönheit, mit tiefen Schluchten, Flusslandschaften und der echten Chance auf Tigersichtungen. Den Rahmen setzt der indische Winter: sattes Grün, mystische Morgennebel und ein warmes, tiefstehendes Licht, das ideale Bedingungen für außergewöhnliche Naturaufnahmen schafft.
Als Experten für Naturreisen wissen wir, dass echte Tierbegegnungen Zeit brauchen. Deshalb haben wir bewusst auf Tiefe statt Breite gesetzt: Statt viele Parks flüchtig zu besuchen, verbringen wir mehr Zeit in wenigen, sorgfältig ausgewählten Gebieten – mit zahlreichen Safaris und der Flexibilität, stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Die Wahl des Novembers und Dezembers ist kein Zufall, sondern das Ergebnis langjähriger Erfahrung: Das Licht, die Vegetation und die Aktivität der Tiere machen diesen Zeitraum für Fotografen besonders wertvoll. Untergebracht sind wir in einem kleinen Boutique-Hotel eines renommierten Tigerforschers – ein Einblick hinter die Kulissen, den nur wenige Reisende erleben.
Unsere Leistungen
- Deutschsprechende Reiseleitung von Tag 1 bis 10 durch Paul Stoll
- Zusätzlich lokale Fahrer und englischsprechende Guides während der 18 Jeep-Safaris
- Transfers im klimatisierten Fahrzeugen von Tag 1 bis Tag 10
- 10 Übernachtungen in Unterkünften gemäß Detailprogramm
- Lizenz zum Mitführen einer Kamera bis 500 mm pro Person
- Mahlzeiten gemäß Detailprogramm
- Aktivitäten und Eintritte gemäß Detailprogramm
- Reiseunterlagen
- Betreuung durch unsere Agentur vor Ort
Nicht enthaltene Leistungen
- Interkontinentalflug
- Zusatzleistungen Flüge: Rail & Fly Ticket, Sitzplatz, Spezialverpflegung, etc.
- Visum-Gebühren (derzeit ca. 28 USD pro Person)
- Gebühren zum Mitführen von Kamera-Ausrüstung in den Nationalparks
- Teilweise Verpflegung
- Zweite Kamera
- Trinkgelder
- Optionale Ausflüge und Eintritte
- Reiseversicherung
Weitere Hinweise
- Regelung zur Buchung halber Doppelzimmer:
Bei Buchung halber Doppelzimmer belegen wir die Zimmer grundsätzlich gleichgeschlechtlich. Wir können nicht garantieren, dass sich immer eine weitere Person für die Teilung eines Doppelzimmers findet. Wir vermerken daher den Wunsch und bestätigen zunächst ein Einzelzimmer zurück. Sollte sich jemand für das halbe Doppelzimmer finden, erstatten wir selbstverständlich den Einzelzimmerzuschlag. Falls nicht, besteht kein Anrecht auf eine kostenfreie Stornierung. - Jeepsafari-Regelungen:
- Aus Sicherheitsgründen und um sicher zu stellen, dass Sie trotz des Besucheransturms in den Nationalparks weiterhin gute Beobachtungsbedingungen vorfinden, wurden die Jeep-Safari-Bestimmungen geändert. Die Anzahl der Jeeps, die in die Nationalparks fahren dürfen, wurde drastisch reduziert und alle Safari-Ausflüge müssen direkt bei Reservierung bezahlt werden. Wir können nun also nicht mehr schon bei Ihrer Buchung mit Garantie sagen, ob Ihre Jeep- Safari gesichert ist und ab welchem Eingang die Safari stattfinden wird. Das können wir Ihnen erst mitteilen, wenn Sie fest gebucht haben, wenn wir die Plätze auf den Jeeps der Behörde mitgeteilt haben und wenn die Mindestteilnehmerzahl gesichert ist. Deshalb empfehlen wir Ihnen, die Reise so frühzeitig wie möglich zu buchen (am Besten bis vier Monate vor Abreise), dann können wir Ihnen die Gamedrives meistens ohne Probleme bestätigen. Wenn Sie kurzfristiger buchen, müssen wir sehen, ob es noch Plätze auf den Jeeps gibt und ab welchem Gate wir die Erlaubnis bekommen, in den Park zu fahren. Sollte es tatsächlich einmal passieren, dass wir keinen Platz mehr auf einer Jeep-Safari bekommen, würden wir Ihnen selbstverständlich die eingesparten Kosten erstatten.
- Neu hinzu gekommen ist die Auflage, dass bei der Buchung der Safari bereits die Namen der Teilnehmer mitgeteilt werden müssen. Die Safari ist dann fest gebucht und der Betrag nicht mehr erstattbar. Wir können also keinen Jeep mehr einfach reservieren, wie das früher der Fall war. Namensänderungen sind nach Buchung auch nicht mehr erlaubt. Die Jeep-Besatzungen dürfen auch nicht mehr gewechselt werden. Wenn Sie also Wert darauf legen, mit jemanden gemeinsam in einem Jeep zu sitzen, müssen Sie uns das vorher explizit mitteilen. Gäste, die gemeinsam gebucht haben, buchen wir natürlich – wenn möglich – alle auf denselben Jeep. Maximal dürfen 4 Gäste in einen Jeep.
Bitte nehmen Sie die täglichen Safariprogramme als mögliche Vorschläge, jedoch nicht als Checkliste was täglich passieren muss. Die Reihenfolge, Dauer und Uhrzeiten der verschiedenen Safaris können flexibel variieren, je nach Wetter und Chancen auf Wildtiersichtungen. Eine Garantie auf Sichtungen bestimmter Tiere können wir leider nicht geben, da es sich um Wildtiere handelt und wir diese möglichst schonend und mit dem geringstmöglichen menschlichen Einfluss in ihrer natürlichen Umgebung antreffen möchten.
Reiseverlauf
An unserem ersten Morgen landen wir in Delhi. Dort werden wir von unserem Fahrer und Paul begrüßt und fahren gemeinsam nach Rajaji. Die Fahrt dauert etwa viereinhalb Stunden und unterwegs machen wir eine wohlverdiente Mittagspause. In Rajaji checken wir in unser Hotel ein und haben Zeit, uns von der Anreise zu erholen.
Unser Tag beginnt früh mit dem Weckerklingeln. Von unserem Guide werden wir abgeholt. Wir haben das Glück, in Rajaji einen festen Guide zu haben, mit dem wir täglich die Routen besprechen. So ist gewährleistet, dass wir stets die besten Gebiete ansteuern und unsere Safaris eine klare Struktur haben, die sich an unseren Sichtungen und persönlichen Wünschen orientiert. Es ist nicht immer möglich, dass beide Jeeps einen festen Guide haben, aber wir wechseln uns ab, sodass jeder die Erfahrung mit unserem erfahrenen Guide machen kann. Darüber hinaus bleiben wir immer in der Nähe, um uns bei möglichen Sichtungen schnell austauschen zu können. Nach einem Frühstück im Park kehren wir ins Hotel zurück, wo wir zu Mittag essen und uns etwas ausruhen, bevor es am Nachmittag wieder auf Safari geht.
Auch heute sind wir den ganzen Tag auf Safari im Rajaji Nationalpark unterwegs. Rajaji ist der Nationalpark mit einer der weltweit besten Chancen, Leoparden zu beobachten. Da es hier fast keine Tiger gibt, sind die Leoparden sehr furchtlos. Wenn wir Glück haben und einen Leoparden sehen, kann er auch mal länger auf der Straße oder am Wasserloch liegen. Die Leoparden verhalten sich hier ähnlich wie Tiger und gar nicht so scheu, wie wir es aus anderen Gebieten kennen. Dennoch ist es natürlich, wie bei allen Naturreisen, Glückssache, Katzen zu sehen. Aber wir geben unser Bestes und stehen daher gerne früh auf, um pünktlich zur Stelle zu sein, wenn wir auf Katzensuche gehen.
Auch heute sind wir wieder im Rajaji Nationalpark unterwegs. Wie an den Tagen zuvor steht eine morgendliche Safari mit Frühstück im Park auf dem Programm, gefolgt von Mittagessen im Hotel und einer Nachmittagssafari. Je nachdem, welche Sichtungen wir bereits hatten und was unsere Interessen sind, passen wir auch unsere Safari-Pläne an. Dies ist eine Natur-Fotoreise, bei der wir stets auf die aktuellen Tierbeobachtungen eingehen möchten. Insgesamt werden wir sieben Safaris nur in diesem Nationalpark absolvieren, um unsere Chancen auf Sichtungen möglichst hoch zu halten.
An unserem letzten Tag in Tadoba unternehmen wir zwei weitere Safaris. Inzwischen haben wir ein Gespür für den Rhythmus der Wildnis entwickelt. Wir lauschen auf Warnrufe und genießen den Nervenkitzel, wenn eine Raubkatze plötzlich auftaucht.
Nach einer letzten Safari in Tadoba verabschieden wir uns von diesem Nationalpark und brechen zu unserer nächsten Destination auf: Pench! Der Park liegt an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Madhya Pradesh und Maharashtra.
Die Fahrt führt uns durch ländliche Gegenden, vorbei an Feldern, kleinen Dörfern und weiten Landschaften – eine schöne Gelegenheit, das ländliche Indien kennenzulernen.
Der Pench Nationalpark ist bekannt für seine Tierwelt, darunter Tiger, Leoparden, Lippenbären, Hirsche und eine Vielzahl von Vogelarten. In den kommenden Tagen werden wir noch tiefer in diese beeindruckende Wildnis eintauchen.
Fahrt vom Tadoba NP zum Pench NP | 230 km | Fahrzeit ca. 5 Stunden
Der Park besticht durch weite Landschaften mit Stauseen, offenen Salwäldern und sanften Hügeln. Neben Tigern bietet er auch gute Chancen, Leoparden zu erspähen. Zudem treffen wir auf Wildhunde, Gaure, Sambarhirsche und zahlreiche Vogelarten. Auch ein Schwarzer Panther treibt seit einigen Jahren sein Unwesen in Pench!
Wieinn Tadoba genießen wir unser Frühstück mitten im Park, bevor wir uns am Vormittag in der Lodge erholen. Nach dem Mittagessen geht es am Nachmittag erneut auf Pirschfahrt – hoffentlich mit weiteren beeindruckenden Begegnungen.
Auch heute stehen wieder zwei Safaris im Pench Nationalpark auf dem Programm. Wer sich intensiv mit Safaris in Indien beschäftigt, weiß, dass gute Sichtungen stark von den verschiedenen Parks abhängen. Vor fünf Jahren war Bandhavgarh noch der Hotspot für Tiger-Sichtungen, doch aufgrund von verstärkten Anti-Poaching-Patrouillen und neuen Geschwindigkeitsregeln für Fahrzeuge sind die Sichtungen dort stark zurückgegangen.
Aus diesem Grund haben wir uns bewusst entschieden, Bandhavgarh aus unserem Programm zu streichen, um mehr Zeit in den Parks zu verbringen, die aktuell beste Chancen für gute Sichtungen bieten. Pench zählt derzeit zu den Top-Destinationen – auch wenn das natürlich keine Garantie für Sichtungen von Tigern oder Leoparden ist, erhöht es die Chancen deutlich.
Und selbst wenn wir heute keine Katzen sehen, wissen wir, dass wir alles gegeben haben – und das Erlebnis zählt.
Auch heute stehen wieder zwei Safaris im Pench Nationalpark auf dem Programm.
Manche Tiger sind scheuer, andere sind regelrechte Superstars - Laxmi gehört zu Letzteren - sie ist eine der meist foptografierten Tigerinnen des Nationalpakrs und lebt in der Nähd des Turia-Gates. Sie ist auf Langurenjagd spezialisiert und wurde schon dabei beobachtet, sie sie dabei auf Bäume springt.
Vielleicht sehen wir sie heute?
Heute haben wir nochmal zwei Safaris und wollen hierbei auf spezielle Wünsche der Safaristen eingehen. Vielleicht hat Ihnen eine Ecke besonders gut gefallen? Oder Sie möchten spezielle Landschaftsaufnahmen machen? Wir geben uns allergrößte Mühe, Ihre Wünsche im Rahmen des Machbaren zu befriedigen.
Nun heißt es Abschied nehmen von unserer Tiger Fotoreise. Rückflug nach Hause und Ankunft normalerweise am selben Tag
Wer möchte, kann natürlich noch verlängern. Pauls Tipps: Eine Tour zu den Red Pandas an der Grenze zu Nepal, oder die Panzernashörner Kazirangas sind ebenfalls ausgezeichnete Motive.
Fahrt nach Nagpur 100km/ca. 2,5 Stunden