Spitzbergen - Fotoreise

Mit Fotoprofis unterwegs im Land der Gletscher

Diese Fotoreise führt uns nach Spitzbergen. An Bord des Segelschiffs SV Rembrandt van Rijn gleiten wir durch das eisige Polarmeer und erleben die arktische Welt aus einer einzigartigen Perspektive. Während wir durch das Packeis navigieren, eröffnet sich uns eine außergewöhnliche Tierwelt des hohen Nordens.

In dieser Jahreszeit herrscht kein Dunkel – die Mitternachtssonne begleitet uns rund um die Uhr und taucht Landschaft und Eis in ein ständig wechselndes Licht. Tausende Vögel kehren in den Norden zurück, um hier zu brüten, während Walrosse an den Küsten oder auf Eisschollen ruhen. Mit etwas Glück begegnen wir Eisbären, Rentieren und Polarfüchsen, die durch die weite Tundra streifen und nach Nahrung suchen. Gewaltige Eisberge und die klare, arktische Landschaft bilden dabei eine eindrucksvolle Kulisse für unvergessliche Naturerlebnisse.

Diese Reise richtet sich an Naturliebhaber, die den hohen Norden intensiv erleben und fotografisch festhalten möchten. Begleitet werden wir von einem erfahrenen Fotografen, der sein Wissen und seine Erfahrung teilt und uns dabei unterstützt, die besonderen Momente dieser Reise in eindrucksvollen Bildern festzuhalten.

Highlights

    Weitere Hinweise

    • Die max. Passagieranzahl auf dem Schiff sind 33 Personen. Die Gruppengröße der Fotoreise beträgt max. 15 Personen (max. 30 Personen zusammen mit der weiteren Teilgruppe). Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 3 Wochen vor Reiseantritt von travel-to-nature abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer, die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
    • Als Expeditionsschiff haben wir die SV Rembrandt van Rijn - ein wunderschönes, elegantes Segelschiff - ausgewählt, das uns den bestmöglichen Komfort und hohe Sicherheit zu einem erschwinglichen Reisepreis gewährt. Die Reiseleitung übernimmt ein deutschsprachiger Expeditionsleiter mit Arktiserfahrung und die Bordsprache ist Deutsch (bei Zubucherterminen Englisch). 
    • Die Preise verstehen sich pro Person in einer halben Doppel- Innenkabine. Der Aufpreis für eine Doppelkabine mit Bullauge und Kingsize-Bett sowie zusätzlichem obenliegendem Stockbett (Außenkabine) beträgt 1.000 Euro pro Person. Sollte eine Kabine zur Einzelnutzung gewünscht sein, so wird der doppelte Preis für die Kabine berechnet.
    • Bitte beachten Sie, dass lt. den neuesten Restriktionen keine Drohnen mehr erlaubt sind und der Abstand zu den Eisbären 500 m betragen muss.
    • Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit unserer Schwesterfirma birdingtours durchgeführt. Da birdingtours der Veranstalter dieser Reise ist, erfolgt der Buchungsprozess über unsere Kollegen von birdingtours.
    • Es gibt seit 2025 eine Umweltschutzauflage der Regierung (Environmental Protection Act), an die sich alle Betreiber in Spitzbergen verpflichtend halten müssen. Das betrifft for allen Dingen die etwas größeren Schiffe und bezieht sich auf Beschränkungen für Anlandungen in Naturreservaten und – ganz wichtig – Abstandsregeln zu Wildtieren, und dabei im Fokus Walrosse und Eisbären. 

      Wir haben uns auf die neue Situation eingestellt, indem wir unsere Reiserouten verfeinert haben und geschützte Gebiete aus den Reisebeschreibungen gestrichen haben, die von Touristen nicht mehr besucht werden dürfen.

    • Die neuen Regeln und Vorschriften schützen die Gebiete innerhalb der Naturreservate, außer an 43 Anlandestellen. Außerhalb dieser Naturschutzgebiete gibt es keine Einschränkungen, und dort haben wir weiterhin die Freiheit, uns zu bewegen und Möglichkeiten zu erkunden, um großartige und aufregende Anlandungen an Orten unserer Wahl auf respektvolle Weise und innerhalb der vorgegebenen Richtlinien durchzuführen. 
    • Im Wesentlichen werden wir in der Lage sein, unseren Gästen die Vielfalt von Landschaften und Tieren (einschließlich Bären und Walrossen) zu bringen, die wir prognostiziert haben, bevor die Verordnungen angekündigt wurden. 

      Darüber motiviert uns die neue Entwicklung dazu, Gebiete außerhalb der Naturschutzgebiete zu suchen und zu erschließen, in denen Schiffe in der Vergangenheit vielleicht nur sporadisch gefahren sind. Die neuen Abstandsregeln zu Wildtieren, Geschwindigkeitsbegrenzungen und ein generelles Verbot des Durchbrechens von Festeis in Fjorden muss eingehalten werden.

      All dies wird keinen Einfluss auf die einzigartige und reichhaltige Erfahrung haben, die unsere Polarreisen bieten 

    Teilnehmerstimmen

      Reiseverlauf

      1. Tag | Ankunft in Longyearbyen und Einschiffung

      Willkommen in Longyearbyen, der kleinen „Hauptstadt“ – genauer gesagt dem Verwaltungszentrum Spitzbergens, mitten in der eindrucksvollen arktischen Landschaft. Vor dem Einschiffen bleibt Zeit für einen ersten Rundgang durch die Siedlung. Dabei lohnt sich ein Besuch der Pfarrkirche sowie des Svalbard Museums, das mit spannenden Ausstellungen zur Bergbaugeschichte und Polarforschung einen faszinierenden Einblick in das Leben im hohen Norden bietet.

      Am Abend heißt es dann „Leinen los“ und wir setzen die Segel in Richtung Trygghamna. In dieser geschützten Bucht gehen wir vor Anker und verbringen die Nacht inmitten der arktischen Landschaft. 


      SV Rembrandt Van Rijn
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      2. Tag | Wanderung zum Vogelfelsen

      Nach unserer ersten Nacht an Bord der SV Rembrandt genießen wir ein leckeres Frühstück und starten anschließend direkt mit unserem Tagesprogramm. Wir unternehmen eine Wanderung von Trygghamna nach Alkhornet, einem beeindruckenden Vogelfelsen inmitten der arktischen Landschaft. Mit etwas Glück können wir hier Polarfüchse beobachten, die die Hänge unterhalb der Felsen nach Eiern und Jungvögeln absuchen. Auch Rentiere sind in diesem Gebiet häufig zu sehen und grasen oft in unmittelbarer Nähe der Küste.

      SV Rembrandt Van Rijn
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      3. Tag | Erkundung der Insel Ytre Norskøya

      Am dritten Tag unserer Spitzbergen Fotoreise fahren wir in den Fuglefjorden mit Blick auf den Svitjodbreen und die Birgerbukta. In dieser Region befinden sich Brutplätze großer Raubmöwen, zudem bestehen gute Chancen, Eisbären zu beobachten. In der Birgerbukta entdecken wir außerdem Tranöfen der Basken, eindrucksvolle Relikte der vergangenen Walfangära.


      Wenn es die Bedingungen zulassen, versuchen wir heute die kleine Insel Ytre Norskøya zu erreichen. Sie diente den niederländischen Walfängern über viele Jahre als wichtiger Ausguck. Noch heute können wir ihren historischen Pfaden bis hinauf zum kleinen Gipfel folgen, der durch eindrucksvolle Vogelklippen führt. An der Küste finden sich weitere Tranöfen aus dem 17. Jahrhundert, und zwischen den über 200 Gräbern niederländischer Walfänger nisten heute Schmarotzerraubmöwen und Eiderenten.


      SV Rembrandt Van Rijn
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      4. Tag | Eisbären, Robben und Wale

      Unser Programm führt uns heute an den nördlichsten Fjord Spitzbergens – den Raudfjord. Als Teil des Nordwest-Spitzbergen-Nationalparks zählt er zu den eindrucksvollsten Fjorden der Region. Zahlreiche Gletscher ziehen sich entlang seiner Hänge bis hinunter ins Meer und prägen eine dramatische, eisgeformte Landschaft. In diesem Gebiet sind Ringel- und Bartrobben beheimatet, während die steilen Felswände von zahlreichen Vogelkolonien belebt werden. Mit etwas Glück lassen sich hier auch Eisbären sowie Belugas beobachten & fotografieren.


      Östlich der Fjordmündung liegt Jermaktangen, dessen Küstenlinie stark von der Brandung geformt wurde und ein eindrucksvolles Beispiel für die enorme Erosionskraft des Meeres darstellt.


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      5. Tag | Wandern durch die Tundra

      Wenn es die Eisbedingungen heute zulassen, können wir an der Nordseite von Graahuken anlanden, einem weitläufigen und abgelegenen Tundragebiet im Norden Spitzbergens. In dieser offenen, von Wind und Kälte geprägten Landschaft unternehmen wir eine Wanderung in Richtung Hyttesletten und erleben die arktische Natur in ihrer ursprünglichen Form besonders intensiv.

      Die weiten Ebenen dienen zahlreichen Rentieren als wichtiges Weidegebiet, und mit etwas Aufmerksamkeit lassen sich auch verschiedene Watvogelarten entdecken, die hier in der kurzen arktischen Sommerzeit brüten. Die vielen kleinen Seen in der Tundra bieten zudem ideale Beobachtungsmöglichkeiten für Sterntaucher und Prachteiderenten, die in dieser stillen Landschaft besonders gut zu fotografieren sind.


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      6. Tag | Eisbären und Gletscher aus nächster Nähe

      Je nach Wetter- und Eisbedingungen fahren wir in den spektakulären Liefdefjord und gehen am Texas Bar an Land. Von dort aus nähern wir uns der rund fünf Kilometer breiten Front des imposanten Monaco-Gletschers – eine beeindruckende Kulisse für stimmungsvolle Landschafts- und Naturfotografie.

      Die gewaltige Abbruchkante des Gletschers zieht tausende Dreizehenmöwen an und bietet hervorragende Möglichkeiten für Tieraufnahmen. Befindet sich vor der Gletscherfront noch Festeis, bestehen zudem gute Chancen, Eisbären bei der Jagd zu beobachten und mit etwas Glück eindrucksvoll zu fotografieren. Gemeinsam mit unserem Fotoguide nehmen wir uns ausreichend Zeit, um das besondere Licht, die faszinierenden Eisformationen und die Tierwelt fotografisch festzuhalten.

      Sollten die Eisverhältnisse eine Einfahrt in den Fjord nicht zulassen, wählen wir eine alternative Route entlang der Westküste Spitzbergens. Auch dort erwarten uns spektakuläre Landschaften und zahlreiche Möglichkeiten für außergewöhnliche Natur- und Tieraufnahmen.

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      7. Tag | Höhepunkt Magdalenafjord

      Am siebten Tag unserer Fotoreise segeln wir in den Magdalenafjord, einen der schönsten und fotogensten Fjorde Spitzbergens. Gewaltige Gletscher, steil aufragende Bergflanken und das klare Licht der Arktis schaffen eine eindrucksvolle Kulisse für außergewöhnliche Landschaftsaufnahmen.

      Bei einem Landgang in Gravneset entdecken wir die gut erhaltenen Überreste der englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert, die von der bewegten Geschichte dieser abgelegenen Region erzählen. Gleichzeitig bieten die großen Brutkolonien der Krabbentaucher hervorragende Möglichkeiten für Natur- und Tierfotografie. Gemeinsam mit unserem Fotoguide nehmen wir uns ausreichend Zeit, die einzigartige Landschaft, das besondere Licht und die arktische Tierwelt in eindrucksvollen Bildern festzuhalten.

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      8. Tag | Größte Gletscherfront Spitzbergens

      Wir fahren weiter nach Norden in den Kongsfjord und den Krossfjord, zwei landschaftlich und historisch besonders bedeutende Fjordsysteme Spitzbergens. In Ny London entdecken wir die Überreste des Marmorbergbaus aus dem frühen 20. Jahrhundert, die eindrucksvoll von gescheiterten Industrieplänen in der Arktis erzählen. Anschließend besuchen wir Ny-Ålesund, die nördlichste dauerhaft bewohnte Siedlung der Welt. Heute ist sie vor allem ein wichtiger Forschungsstandort, an dem unter anderem Weißwangengänse, Küstenseeschwalben und verschiedene Watvogelarten untersucht werden. Hier befindet sich auch die historische Ankermastanlage des Luftschiffs „Norge“, das 1926 als erstes Luftschiff den Nordpol überquerte und in Nome, Alaska landete. Der Krossfjord selbst beeindruckt mit gewaltigen Gletschern und markanten Berggipfeln, während wir an zahlreichen Seevogelkolonien vorbeisegeln und die arktische Landschaft in ihrer ganzen Vielfalt erleben.

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      9. Tag | Zu Besuch bei einer Walross-Kolonie

      Auf unserer Fahrt nach Süden erreichen wir das Forlandsundet, eine der spannendsten Regionen Spitzbergens für Tier- und Landschaftsfotografie. Je nach Wetter- und Eisbedingungen ist eine Anlandung bei Sarstangen geplant, wo wir eine der bekannten Walross-Kolonien besuchen und die beeindruckenden Tiere aus respektvoller Distanz in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und fotografieren können. Alternativ erfolgt die Anlandung an der Küste der Engelskbukta.

      Die umliegende Tundralandschaft bietet zudem ideale Bedingungen für eine Wanderung in Richtung Hornbaekbukta. Hier erleben wir die arktische Natur in ihrer Weite und Stille besonders intensiv und finden zahlreiche Motive für eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen. Auch bei Poolepynten befindet sich eine weitere Walross-Kolonie, die – je nach Route und Bedingungen – ebenfalls Teil unseres fotografischen Programms sein kann.

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      10. Tag | Rückfahrt nach Longyearbyen

      Unsere Spitzbergen Fotoreise neigt sich dem Ende zu. Unser nächstes Ziel ist die Bohemanflya, eine weitläufige Tundraebene mit einer vielfältigen arktischen Vogelwelt. Je nach Jahreszeit und Brutbeginn lassen sich hier Sterntaucher, Thorshühnchen, Prachteiderenten und Schmarotzerraubmöwen beobachten. Entlang der Küste beeindrucken zudem markante geologische Formationen, die von Gryllteisten als Brutplätze genutzt werden. Weiter südlich erreichen wir Gipsvika, wo – in der Nähe des markanten Tempelbergs – eine Anlandung möglich ist. Dieses Gebiet ist geprägt von eindrucksvoll erodierten Sedimentgesteinen aus der Oberkarbonzeit, die rund 290 Millionen Jahre alte Erdgeschichte sichtbar machen und der Landschaft ihren einzigartigen Charakter verleihen. Die landschaftlich sehr reizvolle Tundra bietet schöne Wandermöglichkeiten und wir können uns, bevor wir die SV Rembrandt ein letztes Mal besteigen, noch einmal ausgiebig die Beine vertreten. Nachts erreichen wir den Hafen von Longyearbyen.

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      11. Tag | Ausschiffung und Heimreise

      Es ist so weit, unsere epische Naturreise durch das wunderschöne Spitzbergen ist vorbei. Wir verabschieden uns von der Crew und verlassen die SV Rembrandt. Hinter uns liegen neun unvergessliche Tage über den einzigartigen Archipel Spitzbergen. Ab hier tritt jeder seine Heim- oder Weiterreise in Eigenregie an. Wer ein passendes Verlängerungsangebot benötigt, der kann das gerne ganz individuell bei uns anfragen.

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      Termine & Preise

      Zeitraum
      Dauer
      Informationen
      Pro Person im DZ ab
      Anfrage
      • 04.06. - 14.06.27
      • 10 Nächte
      • 6.200 €